Vor neun Monaten stand ich am Ende meiner Kräfte: Sicherheit statt Glück, Anpassung statt Augenhöhe. Im Beziehungscoaching mit Nadine Frey, dipl. Paar&Beziehungscoach und dipl. Transformations&Mentalcoach, finde ich zu Klarheit, Grenzen und reifer Liebe. Ein ehrliches Gespräch über Angst, Loslassen – und Selbstliebe „I go first“. Diese Beziehungscoaching-Erfahrung zeigt: Wenn du Kindheitsmuster löst und Selbstwert/Grenzen stärkst, wird Liebe ruhiger und erwachsen. Sabrinas Weg: weg vom Aushalten, hin zum Gestalten – mit klaren Ergebnissen im Job und in Beziehungen.
Beziehungscoaching Erfahrung: Vom Aushalten zum Gestalten
Nadine: Als wir vor etwa dreiviertel Jahren gestartet sind – wie hast du dich damals gefühlt, und warum kamst du zu mir?
Sabrina: Ich war innerlich kurz vorm Sterben. Ich sah keinen Weg mehr – privat wie beruflich. Ich konnte nicht mehr, ich wollte nicht mehr. Ich brauchte Hilfe, jemanden, der mir hilft, alles zuzuordnen und meinen Weg wieder zu sehen.
Nadine: Was hat dich in diese Sackgasse geführt?
Sabrina: Ich wusste nicht, wer ich wirklich bin. Ich suchte Sicherheit an Orten, die mir nicht guttaten. Ich war unglücklich und blieb aus Angst – aus Angst, auf die Schnauze zu fallen. Also hielt ich fest, obwohl es mich klein machte.
Startpunkt fürs Beziehungscoaching: Orientierung, Stabilisierung, klares Zielbild.
Beziehungsmuster erkennen: Anpassung, Schuldgefühl, keine Augenhöhe
Nadine: In welcher Beziehungssituation warst du damals?
Sabrina: Ich war nicht glücklich. Ich hatte das Gefühl: Wenn ich etwas bekomme, muss ich es zurückgeben. Annehmen ging für mich nicht, ohne Bringschuld. Ich passte mich an – Kleider, Haushalt und sogar im Sexuellen. Egal, ob es für mich stimmte. Hauptsache, ich gefiel. Das war keine Augenhöhe.
Nadine: War die Beziehung verbindlich?
Sabrina: Nein. Er stand nicht zu mir – nicht offiziell, nicht öffentlich. Das tat sehr weh. Ich verlor mich selbst, fühlte mich schuldig und wurde immer kleiner.
„Sicherheit wirkte verlockend, aber sie machte mich unglücklich.“
Takeaways:
- Anpassung statt Authentizität
- Bringschuld-Gefühl statt Annehmen können
- Inoffizielle Beziehung → Selbstwert erodiert
Warum dieses Beziehungscoaching anders war: Klarheit, Spiegelung, Dranbleiben
Nadine: Du hattest vorher schon an dir gearbeitet. Was war bei uns anders?
Sabrina: Bei dir konnte ich nicht „schleichen“. Oder anders gesagt, ich konnte meine blinden Flecken nicht mehr im Verborgenen behalten und davor flüchten. Du hieltest mich liebevoll, aber bestimmt dran: Wir bleiben dran. Am Anfang legten wir klar fest, wohin die Reise geht. Deine Spiegelung tat gut – ich hörte mich selbst.
Outcome:
- Klares Ziel + Fahrplan
- Konsequente Spiegelung statt Ausweichen
- Dranbleiben → messbare Schritte im Alltag
Kindheitsmuster lösen im Beziehungscoaching: Der leise Moment mit grosser Wirkung
Nadine: Es gab einen Wendepunkt, als wir in deine Kindheit gegangen sind. Was ist da passiert?
Sabrina: Es waren kleine Momente, an die ich mich gar nicht bewusst erinnerte – und die doch Jahrzehnte wirkten. Kopfmässig wusste ich vieles. Bei dir im Coaching ging ich tiefer. Dein Bild vom „Boden kompostieren“ passt: Wenn der Boden gesund ist, wächst Neues natürlich und gesund.
„Aussen wirkte ich stark, innen tat alles weh. Heute stehe ich zu dem, was ich fühle.“
Grenzen setzen & Selbstwert stärken: Meine konkreten Veränderungen dank dem Beziehungscoaching und dem Transformations- Programm bei Nadine
Nadine: Was hat sich im Alltag verändert – Job, Liebe, du selbst?
Sabrina:
– Job & Selbstwert: Früher hätte ich den Bettel hingeschmissen. Diesmal sagte ich: Ich habe drei Jahre investiert, das gebe ich nicht auf. Ich bereitete das Gespräch mit meinem Chef vor, holte mir Inputs von aussen. Das Gespräch zur Beförderung lief ruhig und klar. Ich war stabil bei mir und fühlte mich sicherer denn je. Heute übernehme ich offiziell die Geschäftsführung – und ja, ich klopfe mir auf die Schulter.
– Grenzen & Nervensystem: „I go first“ ist mein Satz. Ich kann sagen: Heute nicht, ich brauche Zeit für mich. Ich stelle das Handy ab und nehme mir Ruhe. Regulation statt Dauer-Aussenfokus.
– Liebe & Augenhöhe: Früher rosa Brille, siebter Himmel, sofort zusammenziehen. Heute prüfe ich Kompatibilität, bleibe bei mir und kommuniziere klar: Das ist mein Weg. Wenn du mitgehst – schön. Wenn nicht – ist es auch gut.
– Loslassen ohne Drama: Ich löste mich von einem Mann, der nicht zu mir stand. Es tat weh, ich wurde einmal nochmals schwach. Früher hätte ich mich dafür gehasst. Heute sage ich: Es ist menschlich. Selbstmitgefühl statt Selbsthass.
– Alltag & Alleinsein: Ich geniesse mein Zuhause, ein Buch, den Balkon. Ich bin genug – auch an einem stillen Sonntag.
Kommunikation im Fokus: Bedürfnisse statt Erwartungen
Nadine: Du sprichst Erwartungen an. Was ist heute anders in deiner Kommunikation?
Sabrina: Erwartungen machten mich abhängig und führten zu Enttäuschung. Heute sage ich, was ich brauche – und frage, was der andere braucht. Wenn ich nach einem langen Schultag aufgedreht bin, sage ich: Ich muss Energie abbauen. So entstehen Klarheit, Sicherheit und Augenhöhe.
„So sagst du’s klar“ hinzufügen (3 Sätze):
- „Ich brauche heute XY, damit ich runterkomme.“
- „Kannst du mir 30 Min. zuhören, ohne Lösung?“
- „Morgen gerne, heute nein – ich sag dir eine Alternative.“
Mindset-Shift: „I go first“ – mit Herz und wachem Verstand
Nadine: Wie würdest du dein heutiges Mindset beschreiben – im Vergleich zu früher?
Sabrina: „I go first.“ Wenn es mir gut geht, kann ich gut geben. Und wenn ich verliebt bin, bleibt mein Verstand wach genug. Ich stürze mich nicht mehr blind hinein. Wenn etwas endet, ist es kein Weltuntergang mehr. Ich bleibe bei mir.
Nadine: Was gibst du Frauen mit, die sich in deinen alten Mustern wiedererkennen?
Sabrina: Hol dir Hilfe. Das Leben ist zu kurz. Nutze, was heute möglich ist. Es gibt keine zweite Chance für den heutigen Tag.
[Miniroutine] 3 Routinen ergänzen: Morgens 1 Satz Selbstzusage, Tagesziel „ein klares Nein/Ja“, Abends 3 Dinge, die gut waren.
Warum Beziehungscoaching – und warum jetzt?
Sabrinas Weg zeigt, was Beziehungscoaching wirklich leisten kann: Es ist keine schnelle Kosmetik, sondern die Entscheidung, bei dir selbst zu beginnen. Im Beziehungscoaching arbeitest du an den Mustern, die dich in Beziehungen – zu dir, zu anderen und im Job – immer wieder an denselben Punkt bringen. Wir reden nicht nur darüber, was passiert ist, sondern verändern wo es in dir verankert ist. Dadurch entsteht ein neuer, gesunder Boden: Selbstwert, Grenzen, Klarheit. Genau das macht Beziehungscoaching alltagstauglich und nachhaltig.
Vielleicht erkennst du dich in meinen Sätzen: „Ich passe mich an“, „Ich halte fest, obwohl es weh tut“, „Ich weiss, was ich will – und tue es trotzdem nicht.“ Genau hier setzt Beziehungscoaching an. Es verbindet ehrliche Spiegelung mit tiefer, nervensystemfreundlicher Arbeit. Du lernst, deine Bedürfnisse zu spüren, sie auszusprechen und danach zu handeln – ohne Drama, ohne Selbsthass, dafür mit innerer Haltung. Liebe wird ruhiger und reifer, wenn die Basis stimmt. Und genau diese Basis entsteht im Beziehungscoaching.
Beziehungscoaching ≠ Psychotherapie; Fokus auf Muster, Kommunikation, Selbstführung im Alltag
Beziehungscoaching – kurz beantwortet
Was ist Beziehungscoaching?
Praxisnahe Begleitung, die Beziehungs- und Kindheitsmuster sichtbar macht und in alltagstaugliche Schritte übersetzt.
Für wen eignet es sich?
Für Menschen in wiederkehrenden Dynamiken (Anpassung, Streitspiralen, Inoffizielles, Schuldgefühl).
Wie schnell spürt man etwas?
Oft in Wochen: klarere Kommunikation, erste Grenzen, weniger Drama.
Was ist der Unterschied zur Therapie?
Keine Diagnosen, keine med. Behandlung; Fokus auf Gegenwart, Selbstführung, Nervensystem.
Brauche ich den Partner dazu?
Nein. Einzelarbeit verändert die Dynamik spürbar; Paar-Settings sind möglich.
Dein nächster Schritt
Wenn du spürst, dass es Zeit ist, aus dem Aushalten ins Gestalten zu kommen, dann ist Beziehungscoaching eine Einladung an dich selbst. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir in Ruhe, wo du stehst, was du dir wünschst – und definieren einen ersten, machbaren Schritt. Du musst nicht „perfekt bereit“ sein. Es reicht, bereit zu sein, ehrlich hinzuschauen.
Melde dich gern für ein unverbindliches Erstgespräch.
Ich bin für dich da – klar, empathisch und wirksam.
Ich freue mich darauf, euch auf eurem Weg zu begleiten.
Herzlichst
Nadine
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